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Aktuelles Verbände
Die Erde als Erbe! Drucken E-mail
Saturday, 12 December 2009

In diesem Herbst hat Vie et Foi (‚Leben und Glauben’, Französische Schweiz) ihren Mitgliedern und weiteren Interessenten zwei öffentliche Tagungen angeboten.
Die erste Tagung fand am 3. Oktober in Genf statt. Wir setzten damit einen Schlusspunkt unter den Monat „Eine Schöpfungszeit“. Das Thema lautete: „Die Erde als Erbe! Wie können wir sie erhalten?“. Die Tagung stand unter der Leitung des orthodoxen Theologen Michel Maxime Egger, einer der Verantwortlichen von „Alliance Sud“, der Arbeits-gemeinschaft der grossen schweizerischen Hilfswerke. Er leitet auch die Plattform „Trilogies – entre le cosmique, l’humain et le divin“ (
www.trilogies.org).

Diese Tagung sollte uns in die Lage versetzen, unsere ökologischen Einsätze tiefer zu verwurzeln und sie mit unserem Glauben zu verbinden.

Im Programm gab es zwei Vorträge:

·         „Die Grundlagen einer ökologischen Spiritualität“

·         „Jenseits des Wachstums -- die innerlichen Triebkräfte der Konsumgesellschaft“und ein Workshop: „Wo stehen wir?“

Die zweite Tagung fand am 28. November in Sion statt. Mit dem Thema "DieHoffnung angesichts menschlicher Schwächen in dieser Krisenzeit" sollte uns diese Tagung positiv anregen. Der Walliser Psychologe Maurice Nanchen, besonders bekannt durch seine Erfahrungen im Bildungsbereich, war der Hauptreferent. Die aktuelle Krise mit ihren Ängsten (Arbeitslosigkeit, Armut, usw.) kann eine wahre Panik verursachen. Wie kann man widerstehen und anderen dabei helfen? Abbé Henri Roduit hat zusätzliche Gesichtspunkte über „Die christliche Hoffnung“ beigetragen.

Chantal Maillard, Präsidentin Vie et Foi
 
Frauen in der Kirche: berufen – befähigt – beauftragt Drucken E-mail
Saturday, 12 December 2009

Die Katholische Frauenbewegung Österreichs (kfbö) hat einen neuen Informationsfolder über die haupt- und ehrenamtlichen Arbeitsbereiche von Frauen in der Kirche aufgelegt. Unter dem Titel „Frauen in der Kirche: berufen – befähigt – beauftragt“ werden Tätigkeitsbereiche im Dienst der Vermittlung und der Feier des Glaubens genauso wie im Einsatz für die Mitmenschen und in der Verantwortung für die Gemeinschaft aufgezeigt. Der Folder wird gratis, österreichweit verteilt. „Frauen sind durch Taufe und Firmung und auf Grund des allgemeinen Priestertums zum Dienst in der Kirche berufen“, betont die stellvertretende Vorsitzende der kfbö, Helene Renner, unter deren Leitung das Infoblatt entstand. „Spezielle Bildungsangebote befähigen Frauen zu unterschiedlichen Tätigkeiten, sodass sie auch zu vielfältigen Aufgaben beauftragt werden. Der Bogen reicht von der Pastoralassistentin, der Religionslehrerin oder der Leiterin für Exerzitien und Einkehrtagen über die Begleiterin von Kranken, Sterbenden und Trauernden bis zur Gestalterin von Pfarrbriefen.“ Ausdrücklich wird in dem Folder auch auf den Punkt 25 der kfbö-Leitlinien hingewiesen, der lautet: „Die kfb erwartet die Zulassung von Frauen zu allen Diensten der Kirche. Die Frage nach dem (Weihe-)Amt der Frau bedarf weiterer ernsthafter Auseinandersetzungen. Das Denken und Reden darüber darf nicht zu einer verbotenen Sache gemacht werden.“
Der Folder steht zum Downloaden auf der kfbö-Homepage www.kfb.at

Eleonore Bayer, Pressereferentin kfbö

 
Neues aus Riga Drucken E-mail
Saturday, 12 December 2009

Der Lettische Katholische Frauenbund LKSA ladet alle interessierte Frauen zum Seminar ‚Körperliche und seelische Gesundheitsförderung’, 19. Dezember in Riga ein. Zum zweiten Mal wird Dr. Igors Kudrjavcevs einen Vortrag mit praktischen Übungen über Stress, Förderung der Immunität, Rückenstärkung, positive Einstellung zum Leben halten. Im ersten Seminar in Mai sprach gläubiger Orthodoxe Dr. Kudrjavcevs über unsere Körper, wie er funktioniert, wie man ihn lieben und pflegen soll, wie unsere Gedanken unsere Gesundheit beeinflüssen. Seine Erzählung verbindet er mit dem Glauben und wissenschaftlichen Begründungen.

Inara Unozlina, Vorsitzende LKSA ( http://www.lksa.lv/ )

 
SKF: Qualitätslabel für das Bildungsangebot Drucken E-mail
Tuesday, 08 December 2009

Ab sofort ist das Bildungsangebot des Schweizerischen Katholischen Frauenbundes SKF durch das Qualitätslabel der Schweizer Bildungsinstitutionen eduQua (www.eduqua.ch) zertifiziert. Das Label eduQua setzt und überprüft Minimalkriterien für die Qualität von Weiterbildungsanbietenden. eduQua definiert sechs Kriterien, die für die Qualität einer Institution entscheidend sind: das Angebot, die Kommunikation mit den Kundinnen und Kunden, die Art und Weise der Leistungserbringung, das eingesetzte Personal – also die Ausbildenden, den Lernerfolg sowie die Qualitätssicherung und -entwicklung. Daneben gibt eduQua auch Anstösse zur Qualitätsentwicklung. Dies geschieht mit der Vorbereitung auf die Zertifizierung, mit einem Audit vor Ort, mit einem Zertifizierungsbericht, mit jährlichen Zwischenaudits und mit der Erneuerung der eduQua-Zertifizierung alle drei Jahre. Unabhängige Zertifizierungsstellen in allen Regionen der Schweiz überprüfen die Einhaltung der Minimalstandards.
Diese Zertifizierung ist für den SKF klar ein wesentlich weiterer Schritt auf dem Weg der Unterstützung von Frauen. Als nächstes Ziel möchte der Verband engagierten SKF-Frauen die Möglichkeit bieten, sich ihre Kurse als Module in einer anderen Weiterbildungsinstitution anrechnen zu lassen.
Klicken Sie hier für Informationen über die neuen SKF-Impulsmaterialien.

 
Geschlechtergerechtigkeit in Europa Drucken E-mail
Thursday, 12 March 2009

Die nationale Dachorganisation, die die Englischen Frauen bei der Europäischen Frauenlobby (EWL) vertritt, ist die NAWO (National Association of Women’s Organisations). Vor kurzem war sie Gastgeberin einer Konferenz mit dem Ziel, Frauenorganisationen in Großbritannien zu informieren und zu ermächtigen, ihre Stimme in Europa einzusetzen, und sich über Methoden und Kanäle auszutauschen, mit deren Hilfe das erreicht werden kann – besonders im Hinblick auf die Geschlechtergerechtigkeit bei der Vertretung in der Europäischen Union.
Drei Referentinnen haben spezifische Aspekten hervorgeheben, jede vom Hintergrund ihrer eigene Funktion und Erfahrung: Mary Honeyball, Sprecherin des Ausschusses für die Rechte der Frau und die Gleichstellung der Geschlechter sowie für Kultur und Bildung im Europaparlament; Myria Vassiladou, die Generalsekretärin der Europäischen Frauenlobby; und Eleanor Fuller, die derzeitige Vertreterin Großbritanniens im Europarat. (s. unten für EWL’s 50/50 Kampagne
für eine bessere Vertretung der Frauen in den Entscheidungsgremien in Europa.)

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