| „Fremde oder Freundinnen? – Interkultureller Dialog in Andante“ |
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| Monday, 24 September 2007 | |
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Andante Studientagung, 25.–28. Oktober 2007 in den Niederlanden Vom 25. bis 28. Oktober trafen sich etwa 75 Vertreterinnen der 19 Andante-Mitgliedsverbände in Vught in der Nähe von `s-Hertogenbosch, Niederlande zur ersten Studienkonferenz seit der Gründung von Andante. Das Ziel der Studienkonferenz bestand darin, den Teilnehmerinnen die ‚Fremdheit’ der ‚Anderen’ bewusst zu machen und diese nicht als Hindernis, sondern als Chance für die Zusammenarbeit wahrzunehmen.. In den Plenarsitzungen untersuchten drei fachkundige RednerInnen die Heraus-forderung der kulturellen Vielfalt aus verschiedenen Perspektiven: soziologisch, biblisch/ theologisch, sowie auch aus der Perspektive der Medien. Zunächst analysierte Prof. Dr. Maaike de Haardt (Niederlande) die Gründe für die Existenz kultureller Unterschiede und Identitäten und sprach sich für eine neue weibliche Spiritualität aus. Danach führte Prof. Dr. Ulrike Bechmann (Deutschland/Österreich) die Teilnehmerinnen mittels einer kreativen und persönlichen Annäherung an das Alte Testament zur Frage nach den spirituellen Quellen ihrer Gemeinsamkeiten, ihrer gemeinsamen Werten. Der Rede des dritten Sprechers, Dr. Jim McDonnell (Großbritannien), ging eine Präsentation von Beispielen der Medienpraxis hinsichtlich der Darstellung der kulturellen Vielfalt in den verschiedenen europäischen Ländern voraus, die die Teilnehmerinnen mitgebracht hatten. Dr. McDonnell kommentierte kritisch die Arbeitsgrundlagen der Darstellung von kulturellen und religiösen Unterschieden und sprach sich für eine Medienbildung aus. Dies führte zu der Frage, was die einzelnen Mitgliedsverbände in ihren Ländern und Andante auf europäischer Ebene tun können, um ein positives Bild der kulturellen Vielfalt in den Medien zu fördern. In den Treffen der Diskussionsgruppen hatten die Teilnehmerinnen die Gelegenheit, ermutigt von den vorgeschlagenen Möglichkeiten für gemeinsames Handeln und für die Überwindung ihres ‚Getrenntseins’, persönliche Erfahrungen sowie Erfahrungen ihrer Verbände auf dem Gebiet des interkulturellen Dialogs mitzuteilen. Das Ergebnis der Gruppendiskussionen wurde in die zukunftsorientierte Botschaft der Konferenz eingearbeitet.
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