Klimaschutz von seiner praktischen Seite (kfd) Drucken
Wednesday, 19 October 2011

Im Rahmen eines bundesweiten Modellprojektes hat die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) erstmals Multiplikatorinnen für Klimaschutz und nachhaltigen Konsum ausgebildet. Unter dem Motto „kfd – konsum fair durchdacht“ setzten sich die Teilnehmerinnen ein knappes Jahr lang mit der Frage auseinander, wie klimagerechtes Verhalten in den Alltag integriert werden kann. Dafür erhielten sie im September 2011 ihre Abschlusszertifikate. Drei Module umfasste die Fortbildung, die Hintergrundwissen zum Klimawandel, aber auch Handlungsansätze für das tägliche Leben vermittelte.

Auf dieser Basis starteten die Teilnehmerinnen insgesamt zehn Teilprojekte zum praktischen Klimaschutz: vom Klimakochkurs für die Eltern von Grundschulkindern über ein Schulprojekt, das die Klimabilanz von Erdbeeren aus Deutschland und Übersee vergleicht, bis hin zu einem Infostand auf dem Markt, der für regionale und saisonale Lebensmittel wirbt. „Uns ist wichtig, zu zeigen, dass Klimaschutz nicht nur eine Angelegenheit der großen Politik ist, sondern dass alle durch ihr tägliches Konsumverhalten ihren persönlichen Beitrag leisten können“, erläutert Maria Anneken, Vorsitzende der Gemeinschaft Hausfrauen in der kfd, das Engagement.
Der Abschluss des Modellprojekts soll nicht das Ende dieser Idee sein. Vielmehr sollen die Teilprojekte Nachahmerinnen finden, so dass immer mehr Menschen dafür sensibilisiert werden, klimagerecht zu handeln und einzukaufen. Die Anregungen aus dem Projekt fließen in ein „Klimaschutzpaket“ ein, das die kfd derzeit schnürt. Es bündelt Informationen und Tipps für umweltgerechtes Verbraucherverhalten in sieben Bereichen des täglichen Lebens. Die Ergebnisse des Projektes, das vom Bundesumweltamt gefördert wird, werden im nächsten Jahr veröffentlicht.

 
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